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18. Oktober 2017 - Kommentare deaktiviert für Ambulante Hilfen zur Erziehung

Ambulante Hilfen zur Erziehung

Seit über fünfzehn Jahren haben wir Erfahrung in der Durchführung ambulanter Hilfen zur Erziehung. Der Kinderschutz und die Verbesserung des durch unterschiedlichste Anlässe und individuelle Krisen beeinträchtigten Kindeswohls stehen immer im Vordergrund der Unterstützung.

Die inhaltliche Ausgestaltung der Hilfen reicht von einer relativen Niedrigschwelligkeit bis hin zur intensiven Hilfe mit einer hohen Mitwirkungserwartung. Egal, welche Hilfestellung erforderlich ist: Die Motivation und der Wille zur Veränderung erleichtern die Zielerreichung und eine positive Entwicklung.

Die `Steuerungshoheit´ der Hilfen, bezogen auf die Hilfegewährung und die inhaltliche Ausgestaltung der Hilfe liegt beim jeweils zuständigen Jugendamt, welches bei einem wahrgenommenen Hilfebedarf auch als erste Instanz kontaktiert werden sollte. Die AdressatInnen unserer Unterstützungsangebote sind grundsätzlich über das Hilfeplangespräch des Jugendamtes an der Zielbestimmung der Hilfe beteiligt.

Folgende aufsuchende Leistungsangebote nach § 27 ff. SGB VIII werden im Rahmen der Fachleistungsstunde von der AMBER angeboten:

  • Erziehungsbeistandschaften [§ 30 SGB VIII]
  • Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH) [§ 31 SGB VIII]
  • Aufsuchende Hilfen für junge Volljährige gemäß § 27 ff. in Verbindung mit § 41 SGB VIII [§ 41 SGB VIII]
  • Intensive Sozialpädagogische Einzelbetreuung [§ 35 SGB VIII]
  • Ambulante Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche [§ 35a SGB VIII]
  • Ambulante Hilfen für junge Volljährige [§ 41 SGB VIII]
  • Sozialpädagogische Haushaltsbetreuung und sonstige niedrigschwellige Ergänzungsangebote der HzE gemäß §§ 27 ff. SGB VIII [§ 27 ff. SGB VIII]
  • Aufsuchende Beratung von Pflegefamilien
  • Soziale Gruppenarbeit in Kommstruktur oder mobil [§ 29 SGB VIII]
  • Ambulante Clearings / Sozialpädagogische Diagnostik [§ 27 ff. SGB VIII]
  • Interkulturelle ambulante  Hilfen für Familiensysteme mit aktuellem Migrationshintergrund unter Einbeziehung von Sprach- und Kulturmittlern [§ 27 ff. SGB VIII]
  • Ambulante Clearings für junge Geflüchtete und Migrantenfamilien im Rahmen der interkulturellen Hilfen zur Erziehung [§ 42a, § 42 sowie § 27 ff. SGB VIII]
  • Begleitete Umgänge [§ 27 ff. SGB VIII]

Die im Rahmen der Fachleistungsstunde angebotenen Hilfen können auf Anfrage mit dem Leistungsprofil „Familiensystemische Beratung/Therapie“ und „Traumapädagogik“ angeboten werden. Weitere inhaltliche Schwerpunkte der ambulanten Hilfen, wie etwa „Abenteuer- und Erlebnispädagogik“, etc. können, abhängig von den individuellen Zusatzqualifikationen der jeweiligen Fachkräfte vor Ort, angeboten werden.

Zu inhaltlichen Schwerpunkten in der Ausgestaltung unserer Hilfen zur Erziehung finden Sie weitere Informationen in den zugehörigen Leistungsbeschreibungen, die sie – wie auch die Träger- und Qualitätsentwicklungsbeschreibung – telefonisch oder per Mail anfordern können.

18. Oktober 2017 - Kommentare deaktiviert für Selbstverständnis

Selbstverständnis

Die AMBER unterstützt junge Menschen i.d.R. unter Einbeziehung ihres Familiensystems und ihres sozialen Umfelds bei der Bewältigung bzw. Intervention von Einzel- und Strukturkrisen.

Im Zentrum einer gelingenden Sozialarbeit im Rahmen der Hilfen zur Erziehung (HzE) steht zunächst immer die Sicherung des Kindeswohls. Die Freiheit von psychischer und physischer Gefährdung bzw. die erfolgreiche Verarbeitung erlebter Gefährdung sind die zentralen Voraussetzungen für das Gelingen des Sozialisationsprozesses.

Die Pädagogik der AMBER ist zugewandt, wertschätzend und bindungsorientiert: Im Fokus der sozialen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, die oftmals Schwierigkeiten haben, ihr Verhalten willentlich zu steuern, ist eine bindungsorientierte Pädagogik u.E. Voraussetzung für einen gelingenden Verlauf der Hilfe. Das bindungstheoretische Wissen wird genutzt im Kontext von Beratung sowie in der Gestaltung der reflexiven professionellen Arbeitsbeziehung zwischen HelferIn und HilfeadressatInnen.

Unsere Pädagogik ist ressourcenorientiert. Die oftmals als originell wahrgenommenen Verhaltensweisen uns anvertrauter HilfeadressatInnen sehen wir als Ausdruck dahinter befindlicher Ressourcen, auf denen die pädagogische Arbeit aufbaut. Die traumapädagogische Herangehensweise der Fachkräfte erleichtert den Umgang mit „schwierigem“ Verhalten und bietet zudem (er)klärende Perspektiven.

Die Angebote der AMBER sind partizipatorisch und parteilich in dem Sinne, dass alle legitimen Ansprüche und Bedarfe der unserer Hilfe anvertrauten Kinder, Jugendlichen und Familien von uns unterstützt werden, sofern dies der Verbesserung der Versorgungssituation bzw. der Erhöhung von Teilhabechancen und des Kindeswohls dient.

„Erhöhung von Teilhabechancen“ in der hier verwandten Bedeutung meint: Eine qualitative Erhöhung von „Social Involvement“ (Familie, Freundeskreis, Nachbarschaft, Vereine, etc.), eine Verbesserung der kulturellen Teilhabe (die wirtschaftliche Situation lässt den Besuch von Freizeit- und Kultureinrichtungen zu und solche Angebote werden auch wahrgenommen) sowie die Erhöhung von Bildungs- und Beschäftigungschancen.

Die Hilfeleistungen der AMBER sind gekennzeichnet durch ihren sozialraumorientierten und vernetzenden Charakter. Der Anspruch, eine eingesetzte professionelle Hilfe möglichst zügig wieder überflüssig zu machen, wird realisiert über die individuelle Stärkung der Selbstwirksamkeit und eine parallele Anbindung an soziale Akteure, Institutionen und Arbeitgeber im sozialen Umfeld der HilfeadressatInnen.

Haben Sie Interesse an unserem Leitbild? Dann kontaktieren Sie uns gerne per Mail.

18. Oktober 2017 - Kommentare deaktiviert für Über uns

Über uns

Seit dem Jahr 2001 bieten wir individuelle und passgenaue aufsuchende Hilfen zur Erziehung in der Region Ostwestfalen-Lippe an. Bis 2016 firmierten wir unter dem Trägernamen FLEX ® Holtermann-Witt gGmbH. Seit einem im Januar 2016 erfolgten Namenswechsel lautet unser Trägername nun AMBER gGmbH - Ambulante Erziehungshilfen und familienorientierte Angebote.

Als anerkannter Träger der freien Jugendhilfe verfügen wir über Fachkräfteteams in den Städten Bad OeynhausenBielefeldHerfordLübbecke und Minden.

Einhergehend mit der Umbenennung ist es unser Ziel gewesen, unser Gesamtportfolio sowohl im aufsuchenden - als auch im familienorientiert-stationären Bereich zu erweitern. Diese Entwicklung kommt besonders den uns anvertrauten HilfeadressatInnen zugute und sie soll auch zukünftig weiter verfolgt werden.

Mit dem Angebot unserer interkulturellen Hilfen zur Erziehung haben wir unsere ambulante Angebotspalette für Familien und Kinder mit sehr aktuellem Einreisehintergrund erweitert. Die Überbrückung von Sprachbarrieren in der SPFH und den Erziehungsbeistandschaften gelingt durch die Einbeziehung von Sprach- und Kulturmittlern aus den Herkunftsregionen der Eingereisten.

Zusätzlich zu den ambulanten Hilfen haben wir unser Gesamtangebot auch um stationäre Hilfen erweitert: Mit der Mobilen Betreuung können Jugendliche im aufsuchenden stationären Betreuungsrahmen bedarfsgemäß verselbständigt werden. Im Rahmen unserer „Familienorientierung“ bauen wir aktuell unseren neuen Bereich der Sozialpädagogischen Lebensgemeinschaften bzw. Erziehungsstellen weiter aus.

Wir möchten uns und unser Gesamtangebot auf diesen Seiten kurz vorstellen und hoffen, dass Sie die von Ihnen gewünschten Informationen bekommen! Die Kontaktdaten zu Ansprechpersonen in unseren einzelnen Regionalbüros finden Sie unter dem Menüpunkt „Standorte“. Weiterführende Informationen zu uns und unseren Leistungsangeboten können sie jederzeit auf Anfrage per Mail erhalten.

Anschrift der Geschäftsstelle

AMBER Holtermann-Witt gGmbH
Pfarrer-Seippel-Str. 8
32547 Bad Oeynhausen
T. 05731 84202-69
F: 05731 84202-74

Anschrift der Verwaltung

AMBER Holtermann-Witt gGmbH
Berliner Str. 10
32052 Herford
T. 05221 17478-77
F. 05221 17478-76