Ambulante Erziehungshilfen & familienorientierte Angebote

Interkulturelle Hilfen zur Erziehung

Die Trennung von Gewohntem und Vertrautem, traumatisierende Erlebnisse vor und während der Flucht, Gewalterfahrungen und Ängste - aber auch die Hoffnung auf ein besseres Leben und Teilhabe charakterisieren die Situation vieler junger Geflüchteter oder auch ganzer geflüchteter Familiensysteme. Oftmals erschweren Sprachbarrieren und mangelnde Kenntnisse über die Herkunftskultur der MigrantInnen eine konstruktive zielorientierte und individuell angepasste Hilfe zur Erziehung.

Die AMBER hält Unterstützungsangebote für diese Kinder und Jugendlichen und Familien vor. Unsere Interkulturellen Hilfen zur Erziehung werden von dafür geschulten Fachkräften durchgeführt und bedienen sich zudem fest eingebundener Sprach- und KulturmittlerInnen aus den jeweiligen Herkunftskulturen der jungen Menschen und ihren Familien. Diese Ergänzungskräfte sichern eine gelingende Kommunikation und so den individuellen Zugang zu den Kindern und Jugendlichen und Erziehungspersonen, solange vorliegende Sprachbarrieren den Austausch zwischen den HilfeadressatInnen und den Fachkräften erschweren. Darüber hinaus findet ein kultureller Wissenstransfer zwischen Sprach- und KulturmittlerInnen und Fachkräften statt, was die fachliche Einschätzung von Verhaltensweisen und individueller Situation unserer HilfeadressatInnen erleichtert.

Bei den Interkulturellen Unterstützungsangeboten der AMBER handelt es sich um:

  • Ambulante Clearings für junge Geflüchtete [§ 42a bzw. § 42 SGB VIII]
  • Sozialpädagogische Diagnostik für Familien mit Migrationshintergrund [§ 27 ff. SGB VIII]
  • Erziehungsbeistandschaften und sozialpädagogische Familienhilfe für junge Geflüchtete und ganze Familiensysteme mit noch aktuellem, zeitnahem Fluchthintergrund [§ 30 u. § 31 SGB VIII]
  • Mobile Betreuung von jungen Geflüchteten


Die Interkulturellen Hilfen werden von allen Regionalteams angeboten.